Montag, 19. Februar 2007

ZZZZZZZZZZZZzzzzzzzzzzzzz...


Was bedeutet schon Quantität in dieser unserer so schnellen und kurzlebigen
(Z)eit ???
Uns ist und war die Qualität unserer (Z)uschauer immer wichtiger als ihre tobende und in Extase überschäumende Masse.
Die Einzigartigkeit unserer überschaubaren Anhängerschaft drückt sich Hier und Da auch in ihrem Einfallsreichtum und Ausdruck ihrer Beifallsbekundungen aus.
Tosenden Applaus, Pfeifen, Tanzen, selig Grinsen, exzessiver Drogenkonsum oder Gruppensex kann ja Jeder.
Manchmal gelingt es uns durchaus, unser Publikum schlichtweg Sprachlos zu hinterlassen, wie in diesem Falle auf einem kleinen Open-Air in der Nähe von Papendorf.
Umwerfend, wie wir nunmal sind, lagen am Ende eines 3-Stündigen Musik und Ansagen - Marathons von Donkey-Bridge, fast sämtliche (Z)uhörer in 3 Generationen vollends am Boden.
Trotz der spürbaren Ergriffenheit der Paralysierten, durchzog eine Kosmische Ruhe und Einigkeit das Morphogenetische Feld aller Beiteiligten und hinterließ ein kryptisches Symbol auf dem Platz vor der Bühne.
Deutlich sichtbar erkennen wir hier ein großes (Z), gebildet aus extatisch
(z)uckenden Leibern !!!
Mythologen und Kryptologen des rennomierten Douglas Adams Instituts für Squornhöllische Logopädophilie beschäftigen sich schon seit Jahren mit der tieferen Bedeutung dieses letzten Buchstaben unseres Alphabets.
Steht (Z) in diesem Falle für Omega, das Ende ???
(Z) für Zugabe ???
(Z)ieht euch aus, und/oder (Z)urück ???
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Das uns bekanntlich weniger gewogene Lehrter Wall-Street-Journal interpretierte die ungewöhnliche Zuschauerreaktion allerdings als Ausdruck von tödlicher Langeweile, niederschmetternder Performance, lähmender Bühnenpräsenz und ohnmächtigem Liedermaching von Donkey-Bridge, gute Nacht.................
Z-Z-Z-z-z-z...

Dienstag, 13. Februar 2007

Nichts Menschliches ist und war uns Fremd !!!
Berührungsängste konnten wir uns sowieso niemals leisten.
Ob Donkey Bridge nun in unbeheizten Zirkuszelten gespielt hat, bei Dauerregen auf güllegetränkten Viehweiden diverser Motorradfestivals, im Dauerlauf als Marchingband am Tag der Niedersachsen, in dubiosen Etablissements in Celle mit 13 Skinheads und 7 Pittbullterriern als einzige Zuschauer, als völlig ignorierter Hauptakt vor´m Krankenschwesterwohnheim in Hannover, oder wie hier im nachgebauten Rotlichtviertel in Las Vegas (Moulin Rouge), als musikalische Untermalung eines Silikonfreinen Stangen-Table-Dance-Wettbewerbs...
Wir haben es genommen, wie´s kommt.
...und meistens kam es sowieso Knüppelfaustdick hinter unsere Ohren. Einiges von dem Erlebten haben wir uns auch hinter Dieselben geschrieben. Texte gibt es bei uns also in Hülle und Fülle.
Man braucht nur ab und zu dem Einen oder Anderen von uns die Ohren langziehen, schon blättert sich dem geneigten Leser die Eine oder Andere Anekdote in voller Blüte aus........Ohne Schmalz !!!
Wir sind noch lange nicht trocken hinter den Ohren !!!

Freitag, 9. Februar 2007

Zerreißprobe

Was kaum Jemand auch nur im Entferntesten ahnt, sind die multiplen Belastungen, die sich ein Musiker aussetzen muß, wenn in das Schicksal nun mal zu Donkey Bridge verschlagen hat.
Allein die ständigen Instumentenwechsel auch und besonders bei Live-Aufführungen, verlangen von den beteiligten Protagonisten ein Mindestmaß an Kenntnissen über Atom- und Metaphysik, das Nehmen von engen Sinuskurven bei Tempo 145km/h, Simultanübersetzungen des Korans auf Kishuaheli bzw. Nordkoreanisch und die Vorausberechnung einer Hyperraumumgehungsstraße in einem 7dimensionalen Mikrokosmos, unter Berücksichtigung der Heisenbergschen Unschärfetheorie.
Diese und andere Tatsachen zerren bis zur Ultimo Ratio an Mensch und Material.
Werfen wir hier einen Blick auf Bernd (Bunny) Lange, bei dem Versuch, ein sogenanntes "Multitasking" in Angriff zu nehmen.
Diese seltene Aufnahme mit einer Hochgeschwindigkeitskamera während eines Konzerts irgendwo im damaligen Zonenrandgebiet, zeigt Bunny, der versucht, gleichzeitig sein Schlagzeugspiel, die ständigen Tempiwechsel, seinen gelangweilten Gesichtsausdruck, seine Sorge um die in seinem Besitz befindlichen Congas (welche Cryshy (C) gerade brachial bearbeitet), seine Missgunst über Ickes Gesichtausdruck (der seine Augen wegen des hohen Anspruchs der dargebotenen Musik meistens geschlossen hält), die anstehende Schluckimpfung seiner Drei (3) "leiblichen" Kinder, Wolf (ROD) Bocks just in diesem Moment versagendes Deodorant und die gerade vom Veranstalter entwendete Gage, zu koordinieren !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wahrlich, ich sage Euch...
Daß der Eine oder Andere von uns manchmal evt. alt aussieht, ist auf keinen Fall unserem ständigen exzessiven Drogenkonsum zu verdanken !!!
We sold our Soul for the Musik.......
Es sind nur Drei (3) Akkorde, daß ist wahr !!!
Aber es kostet uns Jedesmal Drei (3) Jahre unseres Lebens...
Hauptsache ist, wir sind im Stande, Euch ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Schalömle.......................................

Dienstag, 6. Februar 2007

Freak - Show

Da freut man sich, daß es dann nun endlich losgehen soll, mit dem Rock´n Roll-Circus und dann ist es am Ende wirlich nur ein beschissenes Zirkuszelt.
Zwar waren wir an dem Abend als "Höhepunkt" angekündigt, was aber dann doch nur bedeutete, daß wir als Letztes aufgetreten sind und am Schluss der Veranstaltung noch die Manege aufräumen mußten und die Elefantenköttel zu beseitigen hatten.
Ihr habt richtig gelesen !!!
NACH unserem Auftritt !!!
Was bedeutete, daß wir diesmal nicht nur Sprichwörtlich knietief in der Scheiße standen.
Daß im Verlauf des späteren Abends die Anzahl der Groupies zu wünschen übrig ließ, kann man sich vorstellen...

Freitag, 2. Februar 2007

Das hier...
Das ist der Cryshy (C).
...und nur Cryshy (C) heißt und guckt so !!!
Aber keine Angst, er will nur spielen (Bassdetonator/Aquitarre).
(C) ist die Augen-Zu-und-Durch-Laucht, der Bär-Lauch der Musiker.
Alles Andere ist nur der normale Durch-Schnitt-Lauch.
Wenn (C) einmal kräftig einatmet, dann saugt er sämtliche Eisenanteile der Umgebung an, welche sich dann in Form von Eisenspänen an Unter- und Oberkiefer ansammeln.
In diesem speziellen Fall ist es (C) sogar gelungen, ein Hufeisen anzusaugen, welches er, wie auf diesem Foto zu sehen, hinter dem Kinnbereich platziert hat.
Stolz präsentiert der brachiale Sensible hier sein allerneuestes Tattoo, daß hier aufgrund der relativen Frische der Einstiche noch ein wenig durch den weißen Verband suppt. Dem Einen oder Anderen wird dieses Motiv bekannt vorkommen, und richtig ! Dies ist das Plattencover unserer vorletzten CD, welches (C) höchstselbst entworfen und gezeichnet hat.
Man mag es kaum für möglich halten, wie es (C) gelungen sein mag, hierbei ausschließlich mit
Fingerfarben zu arbeiten, man möge doch mal kurz die Aufmerksamkeit auf des Künstlers Hände mit den daran befestigten Fingern lenken !!!
Jaja, liebe Freunde, richtige Männer können eben viel mehr, als ausschließlich auf Schiffstaudicken Basssaiten rumzudreschen und mit Bierfassgroßen Rasseln rumzuschütteln !!!
Cryshy (C), du alter Eisenbeisser ! Mögest Du uns noch lang erhalten bleiben !!!

Aufgrund der vielen Nachfragen bezüglich des verantwortlichen Tattoostudios, hier noch mal die Kontaktadresse: www.rumbalotte.de

Donnerstag, 1. Februar 2007

Sometimes Hysteria...

Einer der wenigen Anlässe die zu ständiger Unzufriedenheit zwischen den Bandmitgliedern und den Anhängern von Donkey Bridge führen, ist die mangelnde Versorgung der Fangemeinde mit ausreichend Fanartikeln und Merchandising-Produkten.
Dieser Umstand führte teilweise zu Pseudo-Religiös anmutenden Tumulten, die mitunter absurde Ausmaße annahmen.
Hier werfen wir ein Auge auf den bedauernswerten Icke (Foto aufgenommen in der Notaufnahme der Poliklinik Ingeln-Öesselse), dem nach einem leidlich erfolgreichen Konzertabend sämtliche Klamotten, Körperschmuck und Ehehygieneartikel entrissen wurden. Nur der von Klodame Erna Hallmackenreuther geistesgegenwärtigen blitzschnellen Reaktion ist es zu verdanken, daß wir ihn hier nicht vollkommen nackt präsentieren können. Ein aus einem ehemals knallgelben Putzlappen hergestelltes Leibchen konnte seinen Alabasterkörper notdürftig verdecken.
Noch während seiner Flucht aus einer Aservatenkammer der Toilettenputzkolonne, versuchte ein besonders hartnäckiger Trophäenjäger, dessen Geschlecht nicht eindeutig zu bestimmen war, dem stimmgewaltigen Sänger ein Zehennagel abzukauen. Nur ein Hechtsprung über das 3,50m hohe Urinal bewahrte ihn vor diesem Schicksal, was man von dem in Mitleidenschaft gezogenen Socken leider nicht behaupten kann.
Böse Zungen behaupten allerdings, daß diese Geschichte schlichtweg als PR-Gag erfunden wurde und daß es sich hierbei vermutlich um einen ausgewachsenen "Sockenschuss" handele.
Der Betroffene selbst entgegnete zu den Vorwürfen, daß ihn "alle mal können" und daß es sich bei dem hier blossgelegten Zeh um das Pendant zu einem sogenannten "Stinkefinger" handelt, den man als Erzatz der Presse auch zeigen könne, wenn einem gerade mal die Hände unter den Achseln festgetackert worden sind.