Donnerstag, 29. März 2007

KLIMA (XXX)



Nun hält sich ja seit geraumer Zeit hartnäckig das Gerücht, Donkey-Bridge seien äußerst "windige" Gesellen, die öfter mal Einen auf "Stormy Weather" machen.
Es verhält sich tatsächlich so, daß wir alle leidenschaftlich der Theorie des "Butterfly-Effects" anheim gefallen sind, welche besagt, daß z.B. eine um einen halben Ton zu tief gestimmte Gitarrensaite zu knerzig angezupft, bewirken kann, daß im 10000 km entfernten Chinesien ein Tokio Hotelier tot umfallen kann.
Es besteht aber auch jederzeit die Gefahr eines hochgradig negativen Effekts.
Als die Band in früheren Zeiten noch in Kinderschuhen steckte, weil einfach keine Kohle für unsere ständig größer werdenden Quadratlatschen zur Verfügung stand, trafen sich Peter und der Wolf regelmäßig zu sogenannten Sound-Tüfteleien, um ihre vehementen Defizite im Bereich Gitarrenspiel & Männergesang zu kaschieren.
An jenem schicksalhaften Nachmittag versuchten die beiden, unter Zuhilfenahme eines Ventilators und diverser unterschiedlich beschaffener Plastiktütenfolien, sogenannte Wind- und Sturmgeräusche zu elaborieren. Untermalt wurde das Ganze mit kontrapunktierten Bassläufen, die von einem reichlich lädierten Neumann-Mikrophon erzeugt wurden, die die beiden Vollspacken in einen laufenden Brotbackautomaten gesteckt hatten.
2 Stunden nach dieser doch eher amüsanten als fruchtbar zu beschreibenden Zusammenkunft braute sich das berüchtigte schwül-warme Tiefdruckgebiet "Detlev" über Niedersachsen zusammen und brachte auch gleich seinen warmen Bruder "Klaus-Bärbel" mit.
Am Morgen danach konnten 12769 ca. 500 Jahre alte Eichen nur noch tot geborgen werden und eine oder zwei 750 Millionen teure Überlandleitungen machten einen äußerst "geknickten" Eindruck.
Den beiden Donkey-Bridge Hallodris konnte jedoch keine unmittelbare Beteiligung an diesem Desaster nachgewiesen werden, vor allem durch die Tatsache, daß die zuständigen Beamten vom Katastrophenschutz auf ihre Selbstanzeige mit völligem Unverständnis reagierten.
Auf jeden Fall wurden wir uns an diesem Tage das erste Mal unserer Fähigkeiten bewußt und haben diese "Gabe" all die Jahre zur Meisterschaft verfeinert.
Und doch schießt so manch hehres Unterfangen über´s Ziel hinaus.
So auch hier, als die "Bio-Exorzisten" von Donkey-Bridge ein wenig dicke Luft verquirlten und das ganze Schlammassel nach Good Old "Home of the Brave" rüberschickten, um den "Welt-Sheriffs" mal ein ordentliches "Donnerwetter" zu verpassen, um unseren Umut über "Bush-ido" ein wenig "Luft" zu machen.
Doch niemals, ich wiederhole: NNNIIIEEEMALS !!!!!!! wollten wir New Orleans mit Venedig konkurrieren lassen, ehrlich !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Nur leider hatte sich der Eine oder Andere von uns (Alle Beide !!!) mal wieder an einer entscheidenden Stelle vergniedelt, nehme ich mal an. JA, ich könnte sogar wetten !!!
Schade eigentlich..........
Dabei hatten wir ganz eindeutig nach Washington D.C. gezielt !!!
Katrina and the Waves...............Pustekuchen...
´tschuldigung übrigens nochmal an the "Big Easy" !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hei Ikke, dann lasst mal die Trommeln besser stecken, nicht dat dat hier bei uns in LA nochn Erdbeben gibt.

Anonym hat gesagt…

keine angst, wir proben gerade an ´nem amtlichen tsunami...
...aber wahrscheinlich wird´s am ende nur wieder ´ne popelige dauerwelle auf wölfis koppe werden...

Anonym hat gesagt…

Huch, Mist, jetzt ist mir gerade wieder ein Reiskorn runtergefallen...

Bukowski hat gesagt…

Ja son Mist das Reiskorn habe ich jetzt im Auge. Habe da ein lustiges Plakat gesehen: Zunahme stand drauf mit dem h durchgestrichen. Ist das ein amtlicher Tsunami ?????