
Donkey-Bridge Konzerte bestechen des Öfteren nicht immer mit der Fülle der anwesenden Musikliebhaber, vielmehr durch die Extravaganz der gegebenen Örtlichkeiten, die uns immer wieder ein nie versiegender Quell band-interner Belustigung sind.
Ja, liebe Leute, das macht Laune..........
Wie auch dieses erneute Beispiel zeigt, welches sich am 19.05.2007 in einem besetzten Haus in Münster zugetragen hat.
In diesem besonderen Fall kam erschwerend hinzu, das die allseits bekannte ketzerische und hostienschänderische Grundeinstellung der Donkeys mit der
schwarz-katholisch-orthodoxen Stadtverwaltung aufs unfruchtbarste kollidierte, welches dazu führte, das unser bereits mit Freuden erwartete 1. Konzert in Münster in die unwirtlichen Außenbezirke verbannt wurde (Kinderhaus, Kottenkötter), wohin sich heutzutage natürlich kein Schwein (Studenten, Musiker, Frauen, Amöben) mehr hintraut, wenn die Sonne erst einmal hinter dem Dom untergegangen ist.
Dieses hier veröffentlichte Foto zeigt unser uns zugewiesenes Etablissement von der Bühne aus in Richtung des Gastro-Bereichs, so gegen 21.27 Uhr, also während unseres Konzerts, aufgenommen mit einer versteckten Kamera, die sich in Bunnys Ratschgurke befand. (kannst´ mal sehen, wie lässig unser Hase mit seinen Orffschen Instrumenten hantiert - nix verwackelt !!!)
Die Glassplitter im Vordergrund stammen von diversen zerschmetterten Bier- und Weinflaschen, welche Jens (Wirt) vor lauter Nervösität hat fallenlassen, nachdem ihn ein temperamentvoller Wutausbruch seitens Bunny frontal erwischt hatte, wonach ihm jede zweite unserer zahlreichen Bestellungen vom Tablett flutschte.
Herzliche Grüße auch an Helmi, der uns an diesem Abend die Treue gehalten
hat !!!!!
(hier leider nicht im Bild, da er sich gerade aus Mangel an sanitären Einrichtungen hinter dem linken Stahlträger erleichtert)
Nur unserem geistiggegenwärtigen Einfallsreichtum und den zahlreichen, im münsteraner Stadtgebiet leicht zugänglichen Fahrradersatzteilen (Gazelle) ist es zu verdanken, daß dieses wenig rühmliche Unterfangen nicht als vollkommenes finanzelles Desaster endete und wir uns am Ende genug Benzin leisten konnten, um sicher unsere heimatlichen Gefilde zu erreichen.
Wir werden dich so schnell nicht vergessen, bzw. vermissen, MÜNSTER !!!!!!!!!!!!